![]() Abendliches Berlin-Panorama, von der Siegessäule aus gesehen. Webkatalog-Tipp BerlinInteressante Berliner Websites, beschrieben von Online-Redakteur Dietmar R. Schneider (alphabetisch geordnet)Ärzte finden: Gesundheit online Nehmen wir mal an, Sie wohnen in Berlin-Mitte und haben Zahnschmerzen. Sie suchen einen Zahnarzt, der seine Praxis in der Nähe hat. Was tun? Antwort: zu www.gesundheit-berlin.de surfen. Dort gibt es nämlich eine Zahnarzt-Suchmaschine. Und nicht nur das: Mit diesem praktischen Gesundheits-Informations-Service lassen sich auch Fachärzte, Apotheken und vieles mehr finden. Aktuelle Berichte und Termine aus der Gesundheits-Szene machen diese Webseite zu einem interessanten Surfziel für alle, bei denen es irgendwo zwickt oder kneift. http://www.gesundheit-berlin.de/ Ballonfahrt: In die Berliner Luft Wo zahlt man für anderthalb Stunden 395 Mark? Beim Ballonfahren, und zwar inklusive Champagnertaufe. Mindestalter: 12 Jahre, und gesund muss man sein. Angeboten wird dieses Abheben in die Berliner Luft von der Flugschule Hans Grade, die auf einer professionell gemachten Webseite ausführlich darüber informiert. Schön, wie die Grafik hier den (angenehm kurzen) Text umrahmt. Ballonfahrten sind natürlich nicht alles. Von Flugschule über Rundflüge bis Luftwerbung findet hier jeder etwas, der nicht auf dem Boden bleiben will. Praktisch: Die Online-Buchung. Guten Flug! http://www.flugschule-grade.de/ Cartoons von Tom: Suchtgefahr Gibt es jemanden, der ihn noch nicht kennt? Tom, den Cartoonzeichner. Vor allem durch die täglichen Zeichnungen in der «taz» wurde er bekannt. Der ehemalige Politologie-Student macht sich in seinen Witz-Zeichnungen über das Leben in Berlin lustig. Da gibt es den «Exkreminator», der nachts Hundebesitzer zwingt, die Abfallprodukte ihrer Kläffer zu essen, damit sie nicht auf dem Bürgersteig breitgetreten werden. Oder die alte Dame, die stets den Schalterbeamten in der Post nervt. Jetzt sind die Tom-Cartoons auch online lesbar. Aber Vorsicht: Suchtgefahr droht! Man will noch einen lesen, und noch einen... http://www.berlinonline.de/spass/comics_und_cartoons/tom/ Jazz in Berlin: Raus aus dem Schatten Internationale Jazzgrößen stehen im Rampenlicht, doch lokale Berliner Jazzmusiker fristen ein Schattendasein, obwohl sie viel zu bieten haben. Das soll sich ändern. Dafür sorgt Albert Weckert (alias DJ Jazz Kidd) mit der «jazzfiles.de»-Webseite. Er stellt Bands vor, die manchmal vor enttäuschend kleinem Publikum spielen müssen, und führt eine Datenbank für die Berliner Jazzszene, in der man Jazz anbieten oder danach suchen kann. Eine Webseite für Jazzfreunde, die wissen möchten, was Berlin zu bieten hat. Job-Börsen: Arbeit finden Schluss mit dem mühseligen
Durchblättern des Kleinanzeigenteils der Tageszeitung! Im Internet
geht die Suche nach dem Traumjob einfacher und schneller. Hier
finden Sie fünf Job-Börsen, die den Raum Berlin und Brandenburg
abdecken. Darunter auch eine kleinere Jobvermittlung: Die Jobbörse
am Prenzl´berg ist eine gemeinnützige Arbeitsvermittlung für
arbeitslose junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren aus dem
Bezirk Prenzlauer Berg. Für Studenten empfiehlt sich die Studi-Job-Börse
«Tusma». Zeitungsleser surfen zum Kleinanzeigenteil der «Morgenpost».
Na, dann los!
Krisen-Rat: Wenn's drückt Krach mit dem Freund? Trouble mit dem Chef? Und keine Ahnung, wie es weitergehen soll? Wer wird denn gleich in die Gruft gehen? Auch in solchen Fällen findet man im Internet Hilfe. Auf der Webseite «krisenloesen.de» bieten zwei Berliner Therapeuten ihren Rat an. Man muss allerdings zum Telefonhörer greifen, denn per Web oder Email funktioniert der Krisen-Rat nicht. Die Web-Präsenz ist übersichtlich gemacht und erläutert klar, was man erwarten kann und was nicht. Eine Seite für alle, denen ein Stein im Schuh auf die Lebensfreude drückt, jedoch nicht für Menschen, die eine wirkliche Therapie brauchen. Knast-News: Häftlinge online Jetzt ist «Der Trabant» online, ein Internet-Magazin, in dem die Insassen aus dem Alltag der Justizvollzugsanstalt (JVA) Berlin-Tegel berichten. Als «virtuelles Loch in der Gefängnismauer» verstehen sich die Netzaktivitäten der JVA. Seit zwei Jahren ist der «Planet Tegel» bereits mit Infos und Gedichten im World wide web zu sehen. Auf dem Trabanten geht es nun interaktiv zu. «Drinnen» und «draußen» sollen sich über Emails austauschen, hofft Organisator Jörg Heger. Beachtenswert: Die originelle Animation. Wer den «Trabanten» besucht, stellt sich selbst eine Erlaubnis aus. Eine Webseite für alle, die mehr über die Menschen hinter Gittern wissen möchten. Erlebniskneipe: Trinken im «Klo» «Auf dem Klosett ist
es immer so gemütlich und nett»: So tönt es musikalisch
dem Surfer entgegen, der sich die Webseite der schrägen Erlebnis-Kneipe
«Das Klo» anschaut. Der Musik-Einsatz verlängert
die Ladezeit der Seite, ist aber nicht unoriginell, wenn man seinen
guten Geschmack mal kurz ausschaltet. «Das Klo» liegt in der
Leipnizstrasse unweit des Kurfürstendamms und wird, so die Betreiber,
hauptsächlich von Touristen besucht (was die ausländischen Zeitungsausschnitte
belegen). Die Webseite informiert gut über das ausscheidungsfreudige
Trink-Etablissement und macht Lust, sich die ungewöhnliche Bedürfnis-Stätte
einmal näher anzusehen. Vorsicht: Das ist nichts für feinsinnige
Naturen!
Mauer: Geschichte online Die Berliner Mauer, 1961 erbaut, ist das bedeutendste Symbol des bis 1989 geteilten Deutschland. Dennoch wurde sie in den vergangenen zehn Jahren Stück für Stück aus dem Stadtbild verbannt. Mauerteile wurden abgebaut und in die ganze Welt verkauft. Nur noch wenige, schwer zu findende Abschnitte und Stücke erinnern an die Dimension dieses politischen Bauwerkes. Die Mauer-Webseite präsentiert unter anderem Touren durch Berlin entlang der ehemaligen Mauer und ihrer Überreste. Man erfährt so hautnah die Geschichte einer geteilten Stadt. http://www.die-berliner-mauer.de
Mitfahrzentralen: Reise mit Unbekannten Sie wollen raus aus Berlin? Und das billig mit dem Auto, obwohl Sie kein eigenes haben? Für diesen Zweck bieten sich im Web mehrere Mitfahrzentralen an. Ganz einfach gestaltet ist die kleine Berliner Mitfahrliste von «meinberlin.de». Ein grösserer Anbieter: «citinetz». Hier sieht man nicht sofort, wer wohin will, sondern füllt zunächst einmal ein umfangreiches Formular aus. Der in Berlin ansässige Mitfahr-Vermittler «mc-share» dagegen bietet keinen echten Web-Service: Man muss zum Telefonhörer greifen. Richtig «netzig» geht es allerdings bei «mitfahrzentrale.de» zu. Hier werden alle Gesuche und Angebote im Web dargestellt und verwaltet. Gute Fahrt! http://www.meinberlin.de/tmh/mifab/
http://www.citynetz-mitfahrzentrale.de/startber.html
http://www.mc-share.de/ http://www.mitfahrzentrale.de/
Panorama-Fotos: Rundblick per Mausklick Es ist, als ob man in der Reichstagskuppel steht und sich einmal um die eigene Achse dreht: Diesen Eindruck vermittelt die Webseite «Berlin-Panorama». Aber nicht nur die bekannte Kuppel lässt sich anklicken: 30 Sehenswürdigkeiten stehen zur Wahl. Von den «Arkaden» über den «Palast der Republik» bis hin zum «Weinhaus Huth». Der spezielle Spass dabei: Die Panaroma-Schwenks macht der User selbst, und zwar mit der Maus. Nicht nur nach links und rechts, sondern auch ein bisschen nach oben und unten. Eine Webseite für alle, die gerne originelle Hauptstadt-Bilder angucken. http://www.berlinonline.de/reisen/panorama/
Partnerbörse: Seitensprung klicken? Sie suchen einen Partner (oder eine Partnerin) für Heirat, Beziehung oder Seitensprung? Er/sie soll rote Haare haben und das Sternzeichen Skorpion? Der Internetanbieter www.meinberlin.de macht die Sucherei in seiner Partnerbörse leicht: Einfach die gewünschten Eigenschaften anklicken und mit den «Suchergebnissen» per Mail Kontakt aufnehmen. Positiv: Die Kandidaten und Kandidatinnen stellen sich mit zahlreichen persönlichen Daten vor, so dass der suchende Surfer gleich sieht, wer an seine Seite passen könnte. Und wer nicht. http://www.meinberlin.de/tmh/partner/
Rap: «Pyranja» beißt mit Worten 22 Jahre alt ist die Berliner Rapperin «Pyranja». Eine Frau macht in der Männerdomäne des Sprechgesangs ihren Mund auf. Die wortgewandten Texte und satten Beats ihrer Stücke kann sich der Websurfer anhören, wenn er das Programm «Real Player» auf seinem Rechenknecht hat. Schön: Auf der Webseite des Musiclabels «Def Jam Germany», das die «Rap-Prinzessin» an die Ohren der Öffentlichkeit bringt, findet man auch die Texte ihrer Wort-Werke. Darunter Erinnerungen an die Jugend in einer Plattenbausiedlung in Rostock. Auf der Bühne stehen, das sei wie guter Sex, sagt die Rapperin in einem Interview. Schuldnerberatung: Haie und Geier Diese Webseite ist nützlich für alle, die ihre Schulden loswerden wollen, ohne dabei von «Haien, Geiern und Ganoven» (so der Titels eines Artikel auf der Seite) ausgenommen zu werden. Das Web-Angebot gehört dem Arbeitskreis «Neue Armut», das ist eine Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle im Bezirk Neukölln. Man findet dort allerlei Informationen und Hinweise zum Thema Schuldner- und Insolvenzberatung, Verbraucherschutz und Prävention im Bereich unseriöse Finanzdienstleister. Auch für Nicht-Neuköllner eine interessantes Surf-Ziel! http://home.snafu.de/akna/index.html
Sport-Finder: Wer, wo, was? «Im Erwerben der Kenntnis liegt das Glück» - dieser Satz stammt nicht etwa von Konfuzius, sondern von der Berliner Senatsverwaltung. Er steht auf deren «Sportkalender»- Webseite. Es geht dort vor allem um «Termin-Erkenntnis», den diese Seite ist eine praktische Suchmaschine für Sportveranstaltungen. Von Basketball und Fußball über Leichtathletik bis hin zum Galopprennen: Der «Sportkalender» spuckt die Termine aus. Ein Webseite für alle, die die Erkenntnis des «Wer, wann, wo?» gewinnen wollen. http://www.sensjs.verwalt-berlin.de/script/sportkalender/
Startups in Berlin: Who is who? Internet-Startups: Erst mächtig reich, dann mächtig pleite. So jedenfalls sah es für «Otto Normalsurfer» aus. Was tut sich heute in der Berliner Startup-Szene, der aktivsten in Deutschland? An Punkten wie um den Kreuzberg, in Friedrichshain, aber insbesonders in der Umgebung der Chausseestraße («siliconstreet») sammeln sich mittlerweile fast 100 aktuelle und zahlreiche Start-up-Senioren. Die Webseite «berlin startup» stellt die Unternehmen vor. Nicht nur die alten, sondern auch die ganz frischen. Endlich eine Webseite, die einen Überblick über Berliner Startups gibt! Tantra: Leben und lieben «Eine Liebes- und Lebensschule zu den Themen: Tantra, Sexualität, Liebe, Sinnlichkeit, Beziehungen, Spiritualität Lebenskunst, Männer und Frauen»: So nennt sich das Berliner «Institut für Lebenskunst und Tantra» am Mehringdamm. Der Designer der Instituts-Webseite war, wie man so schön sagt, beim Arbeiten offensichtlich ganz «in seiner Mitte», denn die Seite kommt trotz großer Textmengen recht übersichtlich daher. Sie informiert vorbildlich über Leitung, Räume und Seminarangebote des «Institut für Lebenskunst und Tantra». Da freuen sich surfende Shaktis und Shivas. http://www.tantra-in-berlin.de/
Verkehrs-Infos: Wo ist der Stau? Heute Pendelverkehr der U 7 zwischen Frankfurter Allee und Alexanderplatz im 20-Minutentakt. Berlin-Zentrum: Behinderungen wegen einer Demonstration zwischen Warschauer Straße und Am Tierpark -so sehen die Informationen auf der «Verkehrsinfo»-Webseite der Senatsverwaltung aus. Sie sind nützlich für alle, die per Auto oder mit der BVG in Berlin unterwegs sind, und die wissen möchten, ob der Weg frei ist. Die hilfreiche Webseite liefert sogar eine Verkehrsprognose für den nächsten Tag. Und wer seine Meinung zu diesem Service sagt, der kann ein BVG-Jahresticket gewinnen. http://www.bau.berlin.de/verkehrsinfo/
Wetter: Himmels-Bericht Wetter, Wetter, Wetter! Wer wissen will, ob es bald regnet oder stürmt, der findet auf dieser Wetter-Seite aktuelle Informationen. Sie enthält nicht nur einen aktuellen «Lagebericht» der Himmels-Aktivitäten, sondern sogar die Wassertemperaturen. Dies alles recht ausführlich, der über dem Tyrrhenischen Meer gelegene Höhenwirbel ist ebenso genannt wie die Vorhersage für Berlin und Umgebung. Eine Seite für alle, die die Kapriolen von Sonne und Wolken gerne ausführlich verfolgen. http://www.met.fu-berlin.de/~stefan/bbtest.html
Webcams: Berlin live Für gewöhnlich werden öffentliche Plätze aus Gründen der Sicherheit mit Kameras überwacht. Doch es geht auch anders: «Webcams» zeigen Bilder unserer Stadt einfach so zur Unterhaltung. Prominente Plätze wie Schlossplatz, Kudamm oder Potsdamer Platz lassen sich per Mausklick besuchen. Je nach Einstellung senden die Web-Kameras jede Stunde oder sogar alle paar Minuten ein frisches Bild. Der Anbieter www.cityscope.de liefert sogar Panoramabilder, mit denen sich der Aufbau des Potsdamer Platzes über einen Zeitraum von fünf Jahren zurückverfolgen lässt. Hier einige besuchenswerte Berliner Webcams. http://www.cityscope.de/aktuell/index.html http://www.dhm.de/dhmcam/webcams.html http://www.berlinOnline.de (zu finden unter «Aktuelles») |
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